Herbstprojektwoche

Vom 27.10 bis 30.10 fand unsere Herbstprojektwoche statt.

Projektwoche "Wunderwelt Wasser" - Klasse 1a

Wasser begegnet uns überall im Alltag. Doch was ist Wasser überhaupt? Welche Formen kann es annehmen? Wie funktioniert überhaupt ein Wasserrad? Haben alle Menschen so selbstverständlich Zugang zu (Trink-) Wasser? Diesen und vielen weiteren Fragen haben wir uns vom 27.-30.10.2015 gewidmet. So haben wir nicht nur gemeinsam (und natürlich mit Wasser) gekocht, sondern auch verschiedene Experimente mit Wasser durchgeführt. Scheinbar unlösbaren Aufgaben (z.B. Eiswürfelzug) sind wir ebenso auf den Grund gegangen wie „Zauberkunststücken“ (z.B. Kartesischer Taucher, Chinesische Wunderblume). Am letzten Tag wurden die Eindrücke der vergangenen Tage, aber auch das neue Wissen um Wasser auf Plakaten dargestellt.

Der Regenwald: Ein Projekt der Klasse 1b

Länderübergreifend, geprägt durch Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen  und Religionen. Wichtig für das gesamte Ökosystem der Erde. Wir haben uns damit auseinandergesetzt und  unsere Erfahrungen  in vielen Bildern festgehalten. Übrigens: Wir haben gelernt, dass Tarzan auf keiner Liane schwingen konnte, weil  Lianen sehr harte Kletterpflanzen sind, die im Boden wurzeln und an Bäumen hochklettern.

 

 

 

 

Ökosystem Wald - Projekt der 2a

Der Wald erfüllt viele wichtige Funktionen:

 

Er dient als Nutzwald der Gewinnung von Holz, einem unersetzbaren Naturprodukt mit faszinierenden Eigenschaften.

 

Er schützt vor Lawinen, Muren und Hochwasser. Die meisten Siedlungsgebiete in den Alpen würden ohne Schutzwald nicht existieren.

 

Der Wald spielt eine wichtige Rolle im Naturhaushalt - insbesondere für die Qualität von Luft und Wasser - und hat große Bedeutung für Naturschutz und Landschaftsbild.

 

Nicht zuletzt dient der Wald der Erholung.

Der Wald mit seinem ausgeglichenen Klima ist idealer Ort für viele Freizeitaktivitäten.

 

 

 

Während unseres Projekts unternahmen wir mit dem Förster Michael Pfurtscheller eine waldpädagogische Führung in den Mühlauer Wald.

 

 

 

 

 

 

Im Sägewerk Heis sahen wir, wie Baumstämme zu Brettern verarbeitet wurden.

 

 

 

 

 

 

In der Tiroler Fachberufschule für Holztechnik in Absam gewannen wir Einblicke in den Beruf eines Tischlers bzw. eines Zimmerers. Besonders interessant waren die Maschinen in den Werkstätten.

 

Fräsmaschine:

 

 

CNC-Maschine:

"Unsere Klasse 2c"

Da die 2c eine Ganztagsklasse ist, verbringen sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen sehr viel Zeit in der Klasse. Dies war der schlussendlich ausschlaggebende Punkt uns in das Projekt „Unsere Klasse“ zu stürzen. Die SchülerInnen wollten den Klassenraum zu IHREM eigenen Raum machen. Durch viel Arbeit und Engagement der ganzen Klasse war es möglich so eine helle freundliche Klasse zu gestalten. Vielen Dank an alle für die tolle Mitarbeit!

POS / ALJ / GRI

 

Vorher:

 

 

Nachher:

 

Projektbericht 3a „Zurück zum Ursprung“

 

Sinn unseres Projekts war es, aus dem Ursprung etwas entstehen zu lassen (vom Korn zum Brot) und andererseits vom Produkt zum umgekehrten Ursprung zu gehen. Dabei landeten wir beim Thema Müll, Plastikmüll im Speziellen. Die Deponie Ahrental und ein Müllbild dienten dabei der Veranschaulichung.

Die Schokolade in der 3b

Im Rahmen der Projektwoche drehte sich in der 3b am Gabelsberg alles rund um die Schokolade. So durften wir am ersten Tag ausgiebig etwas über die Kakaopflanze und deren Frucht erfahren: Woher sie stammt, wo sie angebaut wird und welch ereignisreiche Geschichte sie schon hinter sich hat. In der Folge beschäftigten wir uns auch mit den Themen Fair Trade, Kinderarbeit und der Ausbeutung von Entwicklungsländern durch große Konzerne. Nach dem fleißigen Arbeiten mussten wir uns natürlich mit einem Schokoladefondue stärken.
Als Nächstes sprachen wir über gesunde Ernährung und die Ernährungspyramide. Höhepunkt an diesem Tag war das Herstellen verschiedenster Sorten Schokolade in unserer neuen Schulküche.
Zum krönenden Abschluss ging es am letzten Tag in den Botanischen Garten wo wir einerseits verschiedene Schokoladen mit unterschiedlichem Kakaogehalt verkosteten, andererseits viel über den Lebensraum des Kakaobaums erfuhren und einen solchen auch aus nächster Nähe betrachten konnten.

Projektbericht 3c

Da Österreich in den letzten Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland geworden ist und derzeit zahlreiche Flüchtlinge in Österreich Schutz suchen, haben wir mit der 3c die Themen Flucht, Migration, Kinder weltweit und Fair Trade behandelt.

Am Dienstag haben wir aus Fair Trade Produkten Müsliriegel gebacken und jeder Schüler hat ein Plakat zu Fair Trade gestaltet. (Siegel, Definition, Vorteile für Mensch und Natur)

Wir haben mit unserer Islam-Lehrerin einen Lehrausflug zum Flüchtlingsheim in der Reichenau unternommen, wo wie einen Einblick in das Alltagsleben der Flüchtlinge bekamen.

Am Mittwoch erarbeiteten wir gemeinsam den Unterschied zwischen Asyl und Migration und wir diskutierten über Karikaturen. Ein Stationsbetrieb wurde in Form einer Gruppenarbeit absolviert. Wir besuchten ein türkisches Geschäft und lernten neue Lebensmittel kennen. Natürlich verkosteten wir das ein oder andere unbekannte Produkt.

Am Donnerstag besuchte uns ein Flüchtling aus Syrien, der uns auf Englisch seine Lebensgeschichte erzählte, uns über die politische Lage in Syrien aufklärte und Informationen zum Alltag eines Flüchtlings bereithielt. Kurze Videosequenzen veranschaulichten Themen wie Abschiebung, Flüchtlinge im Nahen Osten und in Afrika ebenso wie die Ursachen der Syrienkriese. Unser dritter Projekttag klang mit dem Besuch des Weltladens aus, in welchem wir Produkte aus fernen Ländern kennen lernten.

Am Freitag stellten wir mit den Schülern Schokolade her, jeder seine individuelle Sorte, und verkosteten diese. Im Anschluss daran präsentierte Hedi Tritscher einen faszinierende Power Point Vortrag und erzählte von ihrer Arbeit in Afrika, sie zeigte uns Fotos und einen Kurzfilm über das Alltags- und Schulleben von Kindern und wir erfuhren, wie Kindern mit Behinderung den Alltag meistern.

 

Unser soziales Projekt fand seinen Ausklang bei einem gemeinsamen Essen in einem türkischen Restaurant.

Berufspraktische Tage der 4a

Wie jedes Jahr sollen unsere Jungs und Mädels die reale Begegnung mit der Arbeitswelt erfahren. Erziehungsverantwortliche werden frühzeitig informiert und suchen für ihre Kinder eine entsprechende "Schnupperstelle". Manchmal ist es die Institution oder der Betrieb in dem man selbst arbeitet, manchmal wird es den Kindern überlassen, was eher seltener geschieht. Und manchmal steht dann am Beginn der Woche jemand da, der es noch immer nicht geschafft hat, anzurufen, sich vorzustellen und Kontakte zu knüpfen - in diesem Alter wirklich keine leichte Aufgabe.

Trotzdem ist es wieder gelungen jedem Kind einen Arbeitsplatz für 4 Tage zu beschaffen, sei es nun aus hochlöblicher Eigenintitiative oder dem Bemühen der Eltern und auch Lehrern bzw. der Direktorin.

Mit einer Ausnahme konnten wir (vor allem Frau Brigitte Mayr und auch ich) bei den Besuchen alle Schüler_innen antreffen und ein paar Worte mit den Betreuer_innen wechseln. Es gab keine krankheitsbedingten Ausfälle (außer einem Jungen) und - gottseidank - keine Klagenüber unangemessenes Verhalten, jedenfalls wurde uns Lehrer_innen dies nicht übermittelt.

Wir möchten uns bei all den Wirtschaftsbetrieben und Institutionen herzlichst bedanken, dass sie bzw. ihre Betreuer_innen unsere Kinder herzlichst aufgenommen und ihre Arbeitswelten eingeführt haben. Das ist nicht selbstverständlich, denn das Unwissen unserer jüngeren Generationen kann Betriebsabläufe ziemlich stören.

Die Beschäftigungspalette war farbenreich:

Chemielaborantin bei Sandoz in Kundl, Apothekenhelferin in Telfs und Innsbruck, Motorenbau bei General Electric in Jenbach,  Kindergärtnerin in Stans und Innsbruck, Koch beim Goldenen Adler und BOSIN Gastro in Innsbruck, Webdesign, Landesbuchhaltung, Einzelhandelskauffrau oder -mann bei Blue Tomato, KIK, SPAR, Finks, DEZ und Bems, Maurer bei Trockenbau, Lackierer und Spengler bei der IVB, Monteur bei der IKB, Pfleger im Pflegeheim Dürerstraße. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen. 

Dieter Draxl, KV der 4a

Berufspraktische Tage 4b

Die Schüler bekamen die Möglichkeit im Rahmen der „Berufspraktischen Tage“ einen Einblick in die von ihnen gewählten Berufe zu erhalten. Die angeführten Statements der Schüler und Schülerinnen widerspiegeln die Erfahrungen, die sie in dieser Woche gemacht haben.

Schnuppern im Kindergarten:

„ Gut fand ich, wie sich die Kinder verhalten haben und, dass ich mich mit Kindern beschäftigen konnte.“

„Ich hatte sehr viel Spaß mit den Kindern, die alle sehr nett waren. Anstrengend empfand ich die Lautstärke.“

„Die Kinder waren sehr höflich und motiviert. Das Stehen und Laufen war manchmal ziemlich anstrengend.“

Schnuppern im Verkauf:

„Für mich war es sehr ungewohnt die ganze Zeit stehen zu müssen. Ich bin leider zwei Mal zu spät gekommen. Auch wenn die Chefin nett mit mir geredet hat, habe ich bemerkt, dass dieses Verhalten in der Arbeitswelt nicht geduldet wird.“

„Ich durfte zuschauen wie Handys repariert werden. Alle waren sehr nett zu mir.“

„Meine Tätigkeit habe ich mir anders vorgestellt, da ich gedacht habe sofort an der Kassa arbeiten zu dürfen. Das ist jedoch leider erst ab dem 16. Lebensjahr möglich. Deshalb musste ich viel putzen, Dinge aus dem Lager holen, diese dann ein- und ausräumen und sortieren.“

„Ich finde den Job gut, weil er nicht so stressig ist und man viel lernen kann.“

„Während meiner Schnupperwoche durfte ich viele neue nette Menschen kennenlernen. Alle waren sehr nett mit mir und wir waren alle glücklich.“

„Meine Tätigkeit war sehr abwechslungsreich und ich konnte einen positiven Einblick in die Arbeitswelt erhalten. Das lange Stehen war für mich sehr ungewohnt.“

„Die Arbeit war nicht so, wie ich es mir erwartet habe und auch sehr schwer.“

„Mein Chef hat mich sehr gelobt. Ich durfte Kunden beraten und Guthaben aufladen. Schwierig war für mich das lange Stehen und, dass ich immer geschickt wurde, um etwas zu holen.“

Schnuppern beim Zahnarzt:

„Dieser Beruf hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr sauber war und alle Mitarbeiter sehr freundlich mit mir waren. Ich habe die Instrumente geputzt und zugesehen, wie die Assistentinnen ihre Arbeit erledigen. Mit allen habe ich mich sehr gut verstanden und ich habe es sehr genossen hier zu schnuppern. Gerne möchte ich nach der Schule eine Lehre als Zahnarztassistentin beginnen.“

Schnuppern im Handwerk:

„Besonders das Tragen der großen Reifen war für mich schwer. Auch wenn es mir sehr gut gefallen hat, habe ich nicht erwartet, dass diese Arbeit so anstrengend ist.“