Herbstprojektwoche

Vom 24.10 bis 28.10 fand unsere Herbstprojektwoche statt.

Projektwoche der 3c Klasse

Wir die 3c besuchten das Absamer Matschgerer Museum.

Das Absamer Fasnachttreiben zählt zur großen Gruppe jener Maskenbräuche, die im Westen Deutschlands, in der Schweiz und in weiten Teilen Österreichs fast ausschließlich in katholischen Gemeinden seit dem Mittelalter geübt werden. Während noch im 19.Jahrhundert die Maskierten in kleinen Gruppen von Hof zu Hof zogen und in der Tenne des Hofes ihre Tänze und Sprünge vorführten, entwickelte sich das Treiben der Matschgerer im 20.Jahrhundert zu einem großen Umzug, der im Abstand von wenigen Jahren an einem Sonntagnachmittag durchgeführt wird. Man geht aber auch noch in kleinen Gruppen an Dienstagen in die Privathäuser, am Donnerstag und Samstagen in die Stuben der Wirtshäuser.  Man beginnt auch erst am 18.Jänner in Absam mit dem Fasnachtreiben, denn am 17.Jänner 1797 erschien das Muttergottesbild in Absam.

Als Teil unserer Projektwoche haben wir auch die Münze Hall besucht.

MÜNZE  HALL

Es ist nicht bekannt, wann zum ersten Mal Geld benutzt wurde. Erste Keilschriften können nachweisen, dass im alten Mesopotamien vor 4000 Jahren mit abgewogenem Silber bezahlt wurde

Erfinder des Haller Talers war Sigmund der Münzreiche

Taler – Tallares – Dollares – Dollar die Entwicklung des Talers  

Es wurden meist Münzen aus Silber hergestellt weil es kaum Gold gab.

Münzen wurden damals auch schon mit Maschinen hergestellt, die Maschine hieß Spindelprägemaschine             
Die Spindelprägemaschinen taucht erst im 18. Jh. auf. Sie Prägte bis zu 600 Münzen am Tag.- zuerst wurde sie mit Dampf, danach mit Elektro Motor und nun mit Diesel Motor angetrieben.

In der Projektwoche haben wir Gedichte der Ötztaler Mundart in Gruppen gelesen, dann in das Deutsche übersetzt und uns abschließend das Original angehört.

Die Ötztaler Mundart.

Die Ötztaler Mundart ist ein Dialekt. Die Ötztaler Mundart ist ein schwerer Dialekt. Das Ötztal gehört zum tirolischen – südbayrischen Dialektgebiet. In ihrer Ausprägung ist die Ötztaler Mundart einzigartig mit etwa 8 000 bis 15 000 aktiven Sprechern. Die Ötztaler Mundart wurde 2010 in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes Österreich aufgenommen.

In der Projektwoche besuchten wir auch die Stadt Hall. Wir schauten uns die Burg Hasegg und die Altstadt an.

Die Stadt Hall in Tirol

Die Stadt Hall ist für das Salz bekannt. Sie produzierten 700 Jahre lang Salz. Im Mittelalter hat es nicht gut gerochen weil die Menschen den ganzen Abfall und den Kot runtergeschmissen haben. Wenn hoher Besuch in die Stadt Hall kam wurde der Abfall in den Inn geleitet, damit die Stadt glänzte. Sigmund der Münzreiche war sehr wichtig für Hall, da er für die Prägung des Haller Talers verantwortlich war. Aus dem Haller Taler entstand später die Währung der USA – der Dollar. Man hat 300 Jahre mit Taler bezahlt. Zwei Mal im Jahr gab es am Oberen Stadtplatz Jahrmärkte. Einmal im Frühling und einmal im Herbst, die jeweils eine Woche stattfanden. 1670 gab es in Hall ein Erdbeben. Die Turmspitze der Stadtkirche fiel in die Stadt und machte den Brunnen kaputt. Sie bauten danach keine Spitze mehr sondern eine Zwiebelhaube.

Das Wort Hall bedeutet Salz. Das Salz wurde im Halltal abgebaut und durch 10km lange Holzleitungen in die Stadt gleitet worden. Es gibt auch noch andere Orte mit der Bedeutung Salz z.B Hallstatt, Bad Hall, Bad Reichenhall.

Am Dienstag den 25.10.2016 hat sich die Klasse 3c in der Projektwoche einen Tag mit dem Kartenspiel Watten beschäftigt, weil es dem immateriellen Weltkulturerbe Perlaggen ähnlich ist.

 Regeln für das Kartenspiel: Watten

 Karten: Es gibt 4 Farben: Herz, Schell, Laub und Eichel.

 Die Karten Ass, König, Ober, Unter, X(10), IX(9), VIII(8) und VII(7) gibt es von jeder Farbe eine.

Die VI(6) gibt es in den Farben Schell, Laub und Eichel.

Die Karte Weli(6) hat alle 4 Farben und gilt als die Farbe die gerade gebraucht wird.

Anleitung: Es gibt zwei Teams mit je 2 Spielern. Neben und gegenüber von jedem Spieler, sitzt ein feindlicher Spieler. Es gibt einen Geber der die Karten mischt und jedem 5 gibt. Der Geber kann entscheiden welche Farbe die beste ist, der Spieler links vom Geber entscheidet welche Zahl die beste ist. Wird z.B. entschieden dass Herz und Ober die besten sind, dann ist die Karte Herz Ober die Beste. Jeder Spieler darf pro Runde eine Karte legen. Der Geber beginnt. Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Der der die beste Karte gelegt hat, bekommt er den Stich (alle Karten die gelegt wurden). Das Team das zuerst 3 Stiche hat, hat das Spiel gewonnen. Wenn noch eine Runde gespielt wird, ist der der links vom Geber gesessen ist, der neue Geber.

Lass uns (über) Müll reden!

 

Die Projektwoche im Herbst war Müll – oder? Nein! Wir, die Schülerinnen und Schüler der 2a Klasse, haben uns mit Müll beschäftigt. Dabei waren Waste Cooking (in Verbindung mit einem Besuch in der Innsbrucker Markthalle), Plastikmüll im Meer und original Tiroler Restmüll in der Deponie im Ahrental unsere Hauptthemen. Mit einfachen, selbst gebauten Greifwerkzeugen sind wir dann – übungshalber – dem Müll in einer Innsbrucker Grünanlage zu Leibe gerückt. Wir haben uns echt in Zeug gelegt und unglaublich viel Müll entsorgt! Alles in allem wurde unser Umweltbewusstsein, das bei einigen von uns von anderem Müll verschüttet war, kräftig aufgerüttelt!

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„Schere – Stein – Papier“ gemeinschaftsfördernde Spiele

In den ersten zwei Tagen stellten wir gemeinsam das Spiel „Wikingerschach“ aus Holz her. Die Kinder waren begeistert beim Schmirgeln, Anmalen und Ausschneiden, weil sie unbedingt so schnell wie möglich das neue Spiel ausprobieren wollten. Weiters stellten die Kinder noch fünf TANGRAM für die Klasse her.

Am Donnerstag besuchten wir das Zeughaus, in dem den Kindern im Rahmen einer Führung historische Spiele vorgestellt wurden.

Am Freitag konnten die Schülerinnen und Schüler dann im Rahmen eines Klassenturniers IHRE Spiele ausprobieren und sich gegenseitig im fairen Wettstreit duellieren.

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